Taura

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Der Ort Taura wird erstmals 1198 im Zusammenhang mit der Kirchweihe zu Sitzenroda erwähnt.

Die ersten Hütten der slawischen Siedler entstanden beidseitig des aus der Heide kommenden, reichlich und gutes Wasser führenden Baches, der von Süden nach Norden den Ort durchfließt.

Das Dorf bildete eine geschlossene Anlage mit einem großen, langgestreckten Anger. Es wuchs in der Länge und erst später vergrößerte es sich auch in die Breite.

Die Änderung der Lebensgewohnheiten der Menschen und das Wachsen des Dorfes ließen im Laufe der Jahrhunderte den ehemals großen Dorfanger schrumpfen und den Ort sich nach allen Seiten ausdehnen. Die anfangs außerhalb des Dorfzentrums stehende Kirche befand sich nun im Mittelpunkt des Ortes. Das Bild des Dorfes hat sich immer mehr verändert. Taura gehört seit 1999, als Ortsteil,  zur Stadt Schildau.

Das „Erlebnisdorf Taura“ hat sich herausgeputzt, schmucke Häuser, neue Strassen und Fußwege begegnen dem Besucher. Das viele Grün spendet angenehmen Schatten. Wasser- und Abwasser-, Gas- und Telefonleitungen erreichen fast jedes Haus. Im neuen Gewand erstrahlen die Kirche und der Kirchhof, zum Schmuckstück wurde das Feuerwehrgerätehaus nebenan. Ein neuer Gartenbaubetrieb und ein Reiterhof mit gastronomischer Einrichtung, ein Streichelzoo, eine Bowlingbahn, ein Dorfbackofen entstanden in den letzten Jahren in dem kleinem Dorf am Rande der Heide.

Die Dorfgaststätte, der Familien- und Freizeitpark und private Zimmervermietung bieten die Möglichkeiten zur Übernachtung.

Am letzten Aprilwochenende treffen sich in Taura die Freunde der „SR Mopeds“.
Jährlich finden in Taura ein „Tag des offenen Reiterhofes“ statt.
Im August kämpfen die Feuerwehren um den „Heedebock – Pokal“.

Seit dem 1. Januar 2013 gehört Taura zu Belgern-Schildau.

Dorfbackofen Taura