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Schildbürger- und Gneisenaumuseum

Schildbürger-und Gneisenaumuseum

Öffnungszeiten: 
Dienstag und Donnerstag:    13:00Uhr- 17:00Uhr                     
Mittwoch, Freitag, Samstag:  10:00Uhr-14:00Uhr oder nach Vereinbarung!
 

Eintrittspreise:                                          
Erwachsene:  4,00€
Ermäßigte:     3,00€
Kinder:           2,00€
Kinder bis 6 Jahre frei!
 

Museumsführung:

Erwachsene:  9,00€

Ermäßigte:     8,00€

Kinder:          7,00€

Kinder bis 6 Jahre frei!

 

Kontakt/ Anfahrt: 
Marktstraße14

04889 Belgern-Schildau OT Schildau
 

Telefon: 034221 558820

E-Mail:

Schildbuergermuseum
Ausstellung-Museum
Schildbuerger

Liebe Besucher und Besucherinnen,

 

unser Museum bleibt vom 30.07.2026 bis 09.08.2026 wegen Urlaub geschlossen.

 


 

Geschichte des Museums der Schildbürger

 

Einführung:
Hier im Museum wird die Geschichte der Schildbürger und ihr Ursprung und Herkommen erklärt und für die nächsten Generationen weitergegeben. Der Verfasser des Schildbürgerbuches von 1598 behauptet von den Schildbürgern, dass sie im großmächtigen Königreich Misnopotamia (soll heißen: „Meißner Flussland zwischen Elbe, Eger und Saale“) lebten, mittendrin im Städtchen Schilda(u). Sie traten in die Fußstapfen ihrer Vorfahren, die von einem weißen Meister aus Griechenland abstammten.
Dieser musste aus seinem Vaterland fliehen und ließ sich mit seiner Familie im Lande „Misnopotamia“ in Schilda(u) nieder.
Bald hörte man im ganzen Land von der Klugheit und dem hohen Verstand der Schildbürger. Man holte sie als kluge Ratgeber an Fürstenhöfe, zu Kaisern und Könige in nah und fern.
Die Frauen blieben allein in Schilda und mussten sich um alle Angelegenheiten kümmern. In Schilda ging es immer mehr abwärts, weil die Männer bereit waren jedermann zu dienen. Deswegen beriefen die Frauen von Schilda durch einen Brief ihre Männer schnellstens wieder nach Hause. Alle kamen nach der Abwesenheit geehrt und reich beschenkt zurück.
Die klugen Schildbürger hielten Rat und entschlossen sich nun, eine närrische Art anzunehmen.
Anbetracht des Nutzens für die Allgemeinheit entsagten sie ihrer Klugheit und wurden Narren.

 

Der Anfang des Museums bis jetzt:
Am 11.September 1998 wurde das Museum in der Marktstraße 14 in Schildau vom Geschichtsverein eröffnet. Pünktlich zur 400 Jahrfeier des Schildbürgerbuches. Das Museum wurde 25 Jahre vom Geschichtsverein geführt und mit viel Liebe und Zeitaufwand gestaltet. Vor 3 Jahren musste sich der Geschichtsverein auflösen und nun wird das Museum von der Stadt Belgern-Schildau weiter betrieben. Der Geschichtsverein hatte schon vorher angefangen ein neues, moderneres Konzept für das Museum zu entwickeln. Dieses setzt die Stadt jetzt weiter um, so das neue Ausstellungsräume entstanden sind und noch weitere entstehen werden. In diesem Jahr wurde zusätzlich ein Schulprojekt durchgeführt, bei dem die 3. Klassen der Grundschule Schildau zwei Streiche für das Museum eingesprochen haben. Der Kulturraum Leipziger Raum unterstützte dieses Projekt und förderte es. Bei der Projektwoche wurden wir von zwei Fachberaterinnen des Kulturraums begleitet, die auch den Ablauf und die Materialien des Projektes organisiert haben. Eine Theaterpädagogin übte mit den Kindern das richtige sprechen der Texte und dazu wurden vom Filmstudio passende Geräusche zu den Streichen, die auch die Kinder machten, aufgenommen. Zum Schluss erstellten die Kinder neue Schildbürgergeschichten.
Wenn die Umgestaltung des Museums fertig ist, soll es ein Lach- und Mitmachmuseum für Jung und Alt sein und die Besucher werden mit einem Lächeln das Museum verlassen.
Schon jetzt kann man im Gästebuch lesen, dass es den Besuchern hier gefällt und wir mit der Neugestaltung auf dem richtigen Weg sind. Unser Ansinnen ist es, die Geschichten der Schildbürgerstreiche zu erhalten.
 


Das Museum der Schildbürger – das einzigartige Museum auf deutschsprachigem Gebiet

 

Heute kann man in Schildau, im Landkreis Nordsachsen, auch im „Museum der Schildbürger“ die Spuren der Schildbürger verfolgen.

Im Jahre 1998 wurde, in nur neun Wochen, durch den Geschichtsverein Schildau e.V., dieses Museum errichtet. Es befindet sich in der Marktstraße 14.

In dem früheren Ackerbürgerhaus von Rudolf Weinhold. Heute ist es ein städtisches Grundstück. Die Bausubstanz stammt aus dem 18. Jahrhundert.

 

Anlässlich der Jubiläumswoche „400 Jahre Schildbürgerbuch“, welche vom 11. bis 20. September 1998 stattfand, wurde das neue Museum unter Teilnahme vieler Gäste am 11. September feierlich eingeweiht. Unter den Gästen weilten:

- Honoratioren der Stadt,

- Schildauer Bürgern

- der damalige Bürgermeister, Martin Böttger,

- der damalige Vorsitzende des Geschichtsvereins Schildau, Wiegand Cernik.

Eine Reihe von Fernsehteams waren ebenfalls anwesend.

 

Das Museum verfügt gegenwärtig über 9 Ausstellungsräume sowie einen Versammlungs- und Filmraum.

                                                                                                       

 

 

Schildbürgermuseum

Schildbürgermuseum Vitrine

 

1.Schildbürgermuseum

Das Museum wurde am 11.09.1998 zum 400-Jährigen Jubiläum des Schildbürgerbuches eingeweiht. Seit 2023 ist es ein städtisches Museum. In einem begehbaren Bilderbuch können Sie mehr über die absurden und legendären Streiche der Schildbürger erfahren.

Auch für kleine Entdecker ist es gut geeignet.

2.Gneisenaumuseum

Die Gneisenauausstellung befindet sich ebenfalls im Gebäude Markt 14.

Am Geburtsort des bedeutenden Reformers erfahren Sie alles über sein Leben und Werk.

3.Unser Museum 

Die Museen befindet sich in einem mehr als 200 Jahre alten Ackerbürgerhaus. Es liegt im Zentrum von Schildau. Auf dem benachbarten Parkplatz finden Sie ausreichend kostenfreie Parkmöglichkeiten.

4.Angebote für Schulen

Für Grundschulen die sich mit dem Thema Sagen und Streiche im Sachkundeunterricht beschäftigen, ist das Museum ein perfektes Ausflugsziel. Es erwartet Sie eine Führung mit Mitmach-Stationen.

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